Gymnasium und Realgymnasium

Gottschalkgasse 21, 1110 Wien

 

Interreligiöses Friedensprojekt 1B / 2B


Im Rahmen des von der katholischen Religionslehrerin Prof. Friedel und ihres islamischen Kollegen Prof. Sanay sowie von der Klassenvorständin der 1B Prof. Fischer initiierten interreligiösen Friedensprojektes „Für ein friedliches Miteinander der Religionen und Weltanschauungen in Respekt und Toleranz“ besuchten im März alle Schülerinnen und Schüler der 1B, diesmal zusammen mit der Klasse2B, das Islamische Zentrum Wien auf der Donauinsel, Am Bruckhaufen 3a, um die dortige Moschee, die die älteste Moschee unseres Landes ist, zu besichtigen. Seit seiner Gründung dient das Islamische Zentrum als Treffpunkt für Musliminnen und Muslime aus ganz Europa und hat sich mittlerweile aber auch als Ort der Begegnung und des multikulturellen Dialogs etabliert.

Nach der Ankunft wurden wir von einem Imam herzlich begrüßt und er erzählte den Kindern – zuerst in der großen Bibliothek und später in der Moschee – viel Wissenswertes und Interessantes über den Islam und sein Gotteshaus.

Die Moschee ist ein Gotteshaus und eine Gebetsstätte für Muslime, wo bestimmte Vorschriften einzuhalten sind. Sie ist auch Begegnungsstätte der Gemeinde, in der Unterricht und Gespräche stattfinden sowie gesellschaftliche Anlässe gemeinsam gefeiert werden. Zu den wichtigsten Gottesdiensten, die in der Moschee abgehalten werden, zählen die täglichen fünf Gebete, das Freitagsgebet und die Festgebete.

Nach der Moscheeführung gab es in der Bibliothek für die Kinder wieder reichlich Gelegenheit, an den Imam weitere Fragen zu stellen und somit den Islam und das muslimische Leben im Alltag näher kennen zu lernen – und vielleicht Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten zu entdecken im Sinne gegenseitiger Wertschätzung.



Im Rahmen dieses interreligiösen Friedensprojektes ist der Besuch von insgesamt vier Gotteshäusern geplant, nämlich weiters die jüdische Synagoge, den katholischen Stephansdom und den buddhistischen Tempel in Wien.

So fand am Mittwoch, dem 24. Juni 2015, der zweite diesbezügliche Lehrausgang in das Jüdische Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse, das ein Ort der Begegnung und der Verständigung ist, statt (Termine für die Wiener Synagoge in der Seitenstettengasse waren leider hoffnungslos ausgebucht), wo die Kinder in einem Informationsworkshop Einblicke in das Judentum mit seinen religiösen Symbolen und Gegenständen sowie seine Feiertage und Bräuche bekamen.

Es war wieder ein sehr interessanter Vormittag – als Teil unseres Friedensprojektes – und die Kinder der 1B/2B freuen sich schon sehr auf die weiteren Lehrausgänge zum Stephansdom und zum buddhistischen Tempel in der Wiener Innenstadt!

Bericht: Gertrude Friedel

 

 

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